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Mode & Materialien

Silber und Silberschmuck - Geschichte und Tipps zur Pflege

Silber hat bis heute eine Jahrtausende-währende Erfolgsgeschichte hinter sich, die seinesgleichen sucht. Vom Schmuckmetall zum chinesischen und internationalen Geldstandard bis zu delikatem Schmuck. Eine kurze Geschichte des edlen Metalls und Tipps zur Pflege und Aufbewahrung hat es sich damit allemal verdient...

Silber und Silberschmuck - Geschichte und Tipps zur Pflege Bild 1
Offiziell genormter Silberbarren aus dem kaiserlichen China

Kaum ein Metall hat eine solche Erfolgsgeschichte hinter sich wie Silber. Aus Silber werden wertvolle Gebrauchsgegenstände gefertigt, edle Luxusaccessoires geschaffen oder kostbarer Schmuck hergestellt - ja sogar die Hightech-Industrie hat Silber als wichtigen Rohstoff entdeckt. Und nicht zuletzt wird Silber seit Urzeiten als Zahlungsmittel verwendet.

Schon vor tausenden Jahren wurde in China ganz offiziell mit genormten Silberbarren bezahlt. Später ließen die chinesischen Kaiser erstmals Münzen mit ihrem Namen und einem festen Nennwert prägen - das moderne Münzgeld war geboren. Und um 600 v. Chr. begannen dann auch die Griechen in Europa Münzen aus Silber zu prägen, die Römer machten silberne Münzen zum Teil ihres Geldstandards und Silber trat seinen Siegeszug als Zahlungsmittel an. Erst im 19. Jahrhundert wurde der Silberstandard - also der auf genormten Silbermünzen basierende Geldstandard - durch den Goldstandard abgelöst. Bis dann im Laufe des 20. Jahrhunderts auch die durch Gold gedeckten Währungen verschwanden und durch Münzen aus Nickel, Kupfer und anderen unedlen Metallen sowie Papiergeld ersetzt wurden.

Noch besser als als Silbermünze oder Silberbarren, sieht Silber allerdings als Silberschmuck aus. Aufgrund seines warmen Glanzes, seiner hohen Farbvielfalt und nicht zuletzt aufgrund der Wertstabilität, die es einst überall auf der Welt zum Geldstandard machte, ist Silber seit Menschengedenken eines der beliebtesten Schmuckmetalle überhaupt. In China und im alten Ägypten war Silberschmuck aufgrund dieser Eigenschaften sogar noch beliebter als Gold.

Heute wird Silberschmuck meist aus einer Legierung von 92,5% Silber und 7,5% anderen Metallen - dem sogenannten Sterling Silber - gearbeitet. Aber auch Legierungen mit anderen Metallen sind in der Schmuckherstellung sehr beliebt. Je nach Metall können so gezielt Silberfarben mit weissem, rötlichem, blauem oder goldenem Schimmer erzeugt werden - beispielsweise um das Silber farblich auf verarbeitete Schmuck- oder Edelsteine abzustimmen. Und noch eine Besonderheit zeichnet Silber aus: Im Gegensatz zu anderen Edelmetallen wie Gold oder Platin oxidiert es an der Luft. Eine rauchige, dunkelgraue Schicht überzieht nach einiger Zeit schliesslich alle Gegenstände aus Silber. Gerade bei Silberschmuck ist diese Oxidation allerdings oft gewünscht und wird bisweilen durch eine Behandlung mit Säure bewusst herbeigeführt um einen möglichst dunklen Farbton zu erzeugen oder bestimmte Stellen eines Schmuckstücks durch gezieltes Polieren noch heller erstrahlen zu lassen. Um ein Oxidieren hingegen zu verhindern wird Silberschmuck allerdings genau so oft auch mit einer hauchdünnen Schicht Rhodium überzogen („rhodiniert") oder der Silber-Legierung bestimmte Metalle zugesetzt, die dies verhindern (zum Beispiel Germanium).


Pflege und Aufbewahrung von Silberschmuck

Wie alle Schmuckstücken sollte auch Silberschmuck möglichst wenig Kontakt mit Parfüm, Haarspray, Fetten, Ölen, Cremes Lotionen oder anderen Kosmetika haben - Schmuck sollte also wenn möglich immer erst als letztes Detail eines jeden Outfits und Stylings angelegt werden. Auch vor Chlorwasser im Schwimmbad, Schweiß beim Sport oder mechanischen Belastungen bei der Arbeit im Hobbykeller oder im Garten sollte Silberschmuck geschützt werden. Nach dem Tragen sollte Silberschmuck dann mindestens kurz mit einem weichen Baumwolltuch abgewischt werden um etwaige Rückstände zu entfernen. Und bevor er zurück in die Schmuckschatulle wandert sollte er noch besser kurz in einem warmen Wasserbad mit Seife gebadet, unter fließendem Wasser abgespült und mit einem weichen Baumwolltuch getrocknet werden.

Wenn eine Oxidation - also die Bildung einer dunkelgrauen Schicht auf dem Silber - nicht erwünscht ist, empfiehlt es sich bei der Aufbewahrung von Anfang an darauf zu achten, dass Silberschmuck möglichst :

  • lichtgeschützt,
  • luftdicht (zum Beispiel in Frischhaltefolie oder einem möglichst passgenauen Ziploc® Beutel), und
  • mit einem Streifen Aluminiumfolie verpackt,
aufbewahrt wird.

Gereinigt wird Silberschmuck wie bereits beschrieben am besten in einem warmen Wasserbad mit Seife und mit fließendem Wasser. Eine mechanische Reinigung mit der Zahnbürste, Silberpaste oder einem Poliertuch hinterlässt hingegen immer feine Kratzer, die über kurz oder lang zu einem Ermatten der Oberfläche führen.

Um Silberschmuck hingegen sanft von einer dunklen Patina zu befreien, der durch ein einfaches Seifenbad nicht mehr beizukommen ist, empfiehlt sich entweder ein käuflich zu erwerbendes spezielles Reinigungsbad oder ein Bad in einer Mischung aus Wasser, Salz und Aluminiumfolie. Letzteres lässt sich wie folgt herstellen:

  • 1l Wasser,
  • 6 Esslöffel Kochsalz,
  • 1 großes Stück Aluminiumfolie.
Das Salz wird einfach im Wasser aufgelöst und die Lösung erhitzt. Möglichst in einem Gefäß aus Plastik werden dann Aluminiumfolie und der zu reinigenden Silberschmuck in das warme, nicht kochende, Salzwasser gelegt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass der Silberschmuck direkten Kontakt zur Aluminiumfolie hat. Der Silberschmuck wird jetzt einfach solange im Wasserbad gelassen, bis er wieder blank ist. Danach kurz unter fließendem Wasser abgespülen und mit einem weichen Baumwolltuch trocknen. (Die Wirkung des Salzwasser-Aluminiumfolie Bades kann durch die Zugabe von etwa einem Teelöffel Zitronen- oder Essigsäure noch verbessert werden falls zur Hand).

Bei der Silberreinigung in einem Reinigungsbad - gleich ob käuflich erworben oder selbst hergestellt - wird der gereinigte Schmuck gleichmäßig gereinigt und aufgehellt. Bewusst geschwärzter Silberschmuck oder Schmuck mit gezielt erzeugten dunklen Reliefs oder ähnlichen Details, sowie Silberschmuck mit eingefassten Edelsteinen, eignet sich daher kaum zur Reinigung in Silberbädern.


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