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China & Kultur

Chinesische Glücksknoten

Seit Jahrtausenden verheissen kunstvoll geknüpfte Glücksknoten in China Glück, Wohlstand, Vollendung und Harmonie. Weshalb die kleinen roten Kunstwerke sich heute in buddhistischen Tempeln genauso wiederfinden wie am Rückspiegel des Autos oder als Anhänger am Mobiltelefon. Und das nicht nur in China...

Chinesische Glücksknoten Bild 1
Traditioneller Glücksknoten

Chinesische Glücksknoten - über Jahrtausende hinweg Glücksbringer und traditionelle Boten bester Wünsche - erleben seit einigen Jahren eine beispiellose Renaissance. So zieren chinesische Glücksknoten mittlerweile nicht nur die Kreationen internationaler Top-Designer. Auch die einst schmucklosen Reissverschlüsse von Handtaschen oder Geldbörsen rücken dank der chinesischen Knotenkunst immer öfter in den Mittelpunkt trendbewusster Aufmerksamkeit. Und als Handy Anhänger haben sich die verheissungsvoll geschwungenen Glücksknoten sogar einen Platz am sonst eher minimalistisch-kühlen Mobiltelefon erobert.

Ihren Anfang nahmen die Glücksknoten aber schon vor mehreren tausend Jahren im China der Streitenden Reiche (ca. 475-220 v.Chr.). Über hunderte von Jahren erdachten findige chinesische Handwerker und Künstler dann immer phantasiereichere Knotenformen und Knüpftechniken. Bis sich die anmutige Verknotung von Segenswünschen während der Qing Dynastie bis zur kunstfertigen Perfektion entwickelte. Geschickt geknüpfte Knoten nahmen die Form von Blumen, Vögeln und andere glücksverheissende Fabelwesen an. Neben der einfarbigen Knotenschnur wurden silberne und goldene Fäden in die kleinen Kunstwerke eingearbeitet. Auch Münzen, Jadeschnitzereien oder Keramikarbeiten wurden immer öfter in aufwendige Glücksknoten eingepasst. Immer kunstvollere Glücksknoten schmückten nun nicht mehr nur die Häuser der Bauern und Schwerter der Soldaten sondern auch die aufwendigen Gewänder der Feudalherren und die prunkvollen Hallen buddhistischer Tempel. Strahlend rote Glücksknoten wurden ausserdem zum traditionellen Schmuckwerk für Hochzeiten, Geburtstage und das chinesische Neujahrsfest.

Allen chinesischen Glückknoten ist dabei gemein, dass sie aus einem einzigen Stück Schnur geknotet werden, und zwar so, dass ihre Vorder- und Rückseite sich gleichen wie das sprichwörtliche Ei dem Anderen. Mit einem Repertoire von nur etwa einem Dutzend verschiedener Knotenformen gestalten chinesische Handwerker dann ihre kleinen Kunstwerke. Die fertigen Glücksknoten können nach getaner Arbeit übrigens nur wenige Millimeter klein oder bis zu mehreren Metern gross sein. Ganz so wie der bislang grösste Glücksknoten, der stolze 24 mal 37 Meter mass. Geknüpft wurde dieser 2.800 Kilogramm schwere, gigantische Glücksknoten 2005 aus über 7.000 Metern roter Spezialschnur im winterlichen Harbin im Nordosten Chinas. Und seitdem verheisst er ebenso wie seine kleinen Geschwister Glück und Segen - nur eben ein kleines bisschen mehr davon.


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